Abtreibung: Ich habe meine Schwangerschaft beendet

Antonina, Adriana, Ida und Robin erzählen von ihren Erfahrungen mit dem Schwangerschaftsabbruch. Welche Lebensumstände hatten diese zum Zeitpunkt des Schwangerschaftsabbruches? Was können Gründe für eine ungewollte Schwangerschaft sein? Und wie fühlten sie sich dabei? Der Beitrag zeigt, dass der kriminalisierende Paragraph §218 und das gesellschaftliche Stigma Schuld- und Schamgefühle auslösen. Gesetzlich verankerte „Bedenkzeiten“ erschweren den Weg zum Abbruch, wenn Schwangerschaftshormone, Stimmen aus dem Umfeld oder eine voreingenommene „Schwangerschaftskonfliktberatung“ Einfluss auf die selbstbestimmte Entscheidung nehmen. Welche strukturellen und emotionalen Hürden hatten die Frauen bis zum Zeitpunkt des Abbruches? Welche Methoden des Abbruches nahmen diese wahr? Wie blicken sie darauf zurück? Deutlich wird, dass der stigmatisierte Schwangerschaftsabbruch als Erfahrung lebenslang Thema der Personen bleibt.

Bemerkungen

Triggerwarnung: Die Schilderung der hier dargestellten Abtreibungs-Erfahrungen können retraumatisierend sein. 

Es sollte immer beachtet werden, dass auch Personen mit funktionierender Gebärmutter schwanger werden können, die keine Cis-Frauen sind (z. B. Transpersonen, Interpersonen oder nicht-binäre Personen).

Der Videobeitrag ist bis zum 29.04.2022, 22:15 Uhr verfügbar.

Hinweis

Der Beitrag sollte mit entsprechenden Hinweisen (Triggerwarnungen siehe oben) gezeigt werden.