Was bedeutet es, trans zu sein?

Im Gespräch mit jetzt-Redakteurin Sophie Aschenbrenner berichten Gen Eickers und Sophie Rauscher darüber, was Transsein für ihr Leben bedeutet. Es geht um Transfeindlichkeit im Alltag, ihr Coming-Out sowie die Themen Sicherheit und Gesundheit. Speziell die Covid-Pandemie stellt Trans Menschen vor Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung. Die Pandemie macht deutlich, dass medizinische Anliegen von Trans Menschen immer noch als inessenzielle oder gewählte Äußerlichkeiten betrachtet werden. Zentral thematisieren Gen Eickers und Sophie Rauscher auch Dysphorie, die Wahrnehmung des eigenen Körpers und die konfliktreiche Beziehung zum binären Geschlechtssystem. Sie sprechen auch darüber, wie sich Transfeindlichkeit in der Berichterstattung über das Coming-Out von Schauspieler Elliot Page äußert und erklären, was ein Deadname ist.

Bemerkungen

Triggerwarnung: Es werden erlebte Mikroaggressionen angesprochen, die Gen Eickers und Sophie Rauscher erfahren haben.

Hinweis

Dieser Beitrag ist ein sehr geeigneter Einstieg in eine Auseinandersetzung mit den Lebenserfahrungen von Trans Menschen. Er erklärt grundlegende Begriffe wie Transgender, Dysphorie oder Deadname, und gibt Impulse zur weiteren Auseinandersetzung. Über eine einführende Ebene wird nur bedingt hinausgegangen. 

Gen Eickers und Sophie Rauscher führen einen eigenen Podcast trans sein, der detailliertere Einblicke gibt.