Olaf Jantz: Jungen* in Armutsverhältnissen Teil 1 Ursachen von Armut

Aus der Perspektive der Jungen*arbeit wirft Olaf Jantz einen Blick auf die soziale Kategorie der Armut. Unterrepräsentierte Armutsphänomene finden auch in der Pädagogik wenig Aufmerksamkeit, dabei lassen sich mit einer intersektionalen Linse einerseits Gemeinsamkeiten, andererseits auch Unterschiede zu anderen Kategorien wie Rassismus erkennen. Jantz betont dabei, dass an erster Stelle eine kritische Selbstreflexion der eigenen Rolle als pädagogische Fachkraft geschehen muss, da sonst internalisierte klassistische Zuschreibungen reproduziert werden und eine erfolgreiche Arbeit mit den Jungen* behindern können. Anhand von Themenkomplexen, u. a. der Ansprache/Sprache, Identifikation, Anerkennung, Beschämung oder auch Spannungsfeldern zwischen der eigenen akademisierten Disziplin und der Praxis, skizziert Jantz im ersten Teil des Vortrags Herausforderungen der Jungen*arbeit auf diesem Feld. 

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Hinweis

Der Vortrag eignet sich für die Vertiefung der (intersektionalen) Jungen*arbeit, geschlechterspezifischen Pädagogik/Sozialen Arbeit mit Schwerpunkt auf Armutsverhältnisse. Weiterhin regt der Vortrag zur kritischen Selbstreflexion internalisierter Vorurteile und der eigenen Rolle als pädagogische Fachkraft an.