Rafiki

Während Kena bei ihrem Vater arbeitet, der als Politiker antreten will, spricht ihre Mutter zuhause schlecht über ihren Ex, Kenas Vater. Kena fühlt sich als Frau in den von der Gesellschaft und Familie vorgegebenen Rollen unwohl. Doch als sie auf Ziki, einer jungen Frau aus der Nachbar*innenschaft, trifft, findet sie endlich eine Person, die sie wirklich versteht. Ziki ist jedoch die Tochter des politischen Rivalen von Kenas Vater. Außerdem werden Zikis Freundinnen eifersüchtig auf Kena. Als Kena und Ziki sich ineinander verlieben, scheint das Ganze aus dem Ruder zu laufen...

Bemerkungen

Triggerwarnung: Die Darstellung von Gewalt gegen Frauen und Homophobie-Erfahrungen können retraumatisierend sein. 

Inspiration für den Film lieferte die Kurzgeschichte Jambula Tree (2007) der ugandischen Schriftstellerin Monica Arac de Nyeko.

Zudem ist Rafiki der erste kenianische Film, der je auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes gezeigt wurde, was die fehlende Repräsentation von afrikanischen Perspektiven verdeutlicht. Weiterhin wurde der Film in Kenia selbst aufgrund der positiven Darstellung von Homosexualität und lesbischer Liebe zuerst verboten, da dies dort als illegal gilt. Die Regisseurin musste vor Gericht ziehen und gewann den Prozess.

Audiosprache ist Swahili/Englisch mit deutschen Untertiteln.

Der Film ist als DVD und als kostenpflichtiger Stream (Leihe, Kauf) via Vimeo, Youtube, Google Play oder Amazon Prime verfügbar.

Hinweis

Der Film sollte nur mit entsprechenden Hinweisen (Triggerwarnungen siehe oben) gezeigt werden.

Der Film kann zu den Themen Homosexualität,-phobie, Queerness, lesbische Liebe, Schwarze Frauen, Geschlechterrollen, Religion und Intersektionalität aus nicht-weißer bzw. Schwarzer Perspektive genutzt werden. Dabei sollte sensibel mit der Thematik umgegangen werden, dass Homosexualität in Kenia illegal und stigmatisiert ist.