Tagung: Was ist das für 1 Männlichkeit? Input Birol Mertol

Birol Mertol, Bildungsreferent der Fachstelle Gender & Diversität NRW (FUMA), referiert über migrantische Männlichlichkeiten durch eine Rassifizierungsperspektive. Er geht dabei auf die Konstruktion des "Anderen" ein, die die Männlichkeit bereits in der Kindheit und Jugend, über den Arbeitsmarkt bis hin zur Darstellung in den deutschen Medien prägt und dabei diskriminiert. Mertol nutzt dabei unterschiedliche visuelle Medien, um die Konstruktion zu veranschaulichen.

Bemerkungen

Die Tagung am 29.09.17 "Was ist das für 1 Männlichkeit? Männlichkeiten zwischen Selbst- und Fremdbildern" ist eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem Gunda-Werner-Institut (Berlin) mit freundlicher Unterstützung durch umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. und das Institut für Pädagogik, Philosophische Fakultät III – Erziehungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Auf der Tagung wurde analysiert, welche Selbst- und Fremdbilder von Männlichkeit existieren. Wie prägt Rassismus Bilder von Männlichkeit? Welche Geschlechterbilder und –konstrukte werden durch rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppierungen propagiert? Wie kommen wir in Zeiten antifeministischen Gegenwindes voran auf dem Weg zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft? Welche Positivbeispiele von Männlichkeiten gibt es?

 

Hinweis

Weitere Veranstaltungsmitschnitte zu der Tagung befinden sich hier.