Wir haben abgetrieben!

Vier junge Cis-Frauen erzählen über ihren Schwangerschaftsabbruch. Wie kam es dazu? Was haben sie gefühlt, als sie erfahren haben, dass sie schwanger sind? Wer hat sie (nicht) unterstützt und wie sind sie an Informationen gekommen? Durch die unterschiedlichen persönlichen Stories wird klar, dass Abtreibungen nie von gesellschaftlichen Erwartungen anderer frei sein können, was den schwangeren Personen ihre Selbstbestimmung raubt. Zusätzlich sorgt es oft für aufkommende „Schuldgefühle“ bei den Abtreibenden, denn es gibt nur wenig positive, befreiende oder empowernde Berichte. Noch immer sind Schwangerschaftsabbrüche in vielen Gesellschaften stigmatisiert. 

Bemerkungen

Triggerwarnung: Die Schilderung der hier dargestellten Abtreibungs-Erfahrungen können retraumatisierend sein. 

Als weiterführendes Video gibt es auch eine eigene Auf Klo-Folge mit Dilara aus diesem Video. Zur Erweiterungen der unterschiedlichen Erfahrungen kann auch z. B. dieses dokumentarische Video ergänzend sein. Der Titel dieses Videos erinnert an das gleichnamige (ohne Ausrufezeichen) stern-Cover aus dem Jahre 1971 (u. a. mit Alice Schwarzer) bei dem sich über 300 Cis-Frauen öffentlich gegen den Paragrafen §218 stellten, der den Schwangerschaftsabbruch bis heute noch als Straftat deklariert. 

Es sollte immer beachtet werden, dass auch Personen mit funktionierender Gebärmutter schwanger werden können, die keine Cis-Frauen sind (z. B. Transpersonen, Interpersonen oder nicht-binäre Personen).

Auf Klo ist ein Kanal von funk und richtet sich an die Zielgruppe der Jugendlichen von 14-17 Jahren.

Hinweis

Das Video sollte mit entsprechenden Hinweisen (Triggerwarnungen siehe oben) gezeigt werden.

Außerdem sollte didaktisch aufgearbeitet werden, wie die Zahlen und Fakten von Schwangerschaftsabbrüchen sind, um dem vermeintlichen Mythos, hauptsächlich Jugendliche und junge Erwachsene würden abtreiben, entgegen zu wirken.